Ayurveda Rezepte: Die besten Tipps zur ayurvedischen Ernährung

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Das alternative Medizinsystem in Indien setzt auf Ganzheitlichkeit und erfreut sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit. Doch was hat es mit Pitta und Vata in der Ernährung und tollen Ayurveda Rezepten auf sich?

Ayurveda Rezepte: Sie können das Leben verändern

Der moderne Alltag ist durch Stress und ungesunde Ernährung geprägt. Viele Menschen haben keine Zeit zu kochen oder wollen nach einem langen Tag im Büro nicht mehr in der Küche stehen und sich etwas Nahrhaftes zubereiten.

Dabei kann gesunde Ernährung so einfach sein, wenn die alte indische Lehre vom Leben und tolle Ayurveda Rezepte ausprobiert werden. Viele, die es ausprobiert haben, berichten darüber, dass sie sich viel besser fühlen würden und bei bester Gesundheit seien. Ein Blick auf die Ayurveda Rezepte und die verwendeten Zutaten lohnt sich in jedem Fall.

Viele Rezepte sind auch für Laktoseintolerante und für Menschen, die kein Gluten vertragen bzw. meiden wollen, geeignet. Beispiele für solche Ayurveda Rezepte sind die veganen Gemüsenuggets oder auch das Kitchari mit Gemüse. ( Foto: Adobe Stock -  lukakikina  )

Viele Rezepte sind auch für Laktoseintolerante und für Menschen, die kein Gluten vertragen bzw. meiden wollen, geeignet. Beispiele für solche Ayurveda Rezepte sind die veganen Gemüsenuggets oder auch das Kitchari mit Gemüse. ( Foto: Adobe Stock – lukakikina )

 

Essen ist (k)eine Kunst (Video)

Die ayurvedische Ernährung ist nicht besonders schwer umzusetzen, auch wenn sie sicherlich eine Umstellung bedeutet. Doch sie ist eine gute Umstellung, baut sie doch auf gesunde, nahrhafte Zutaten, die den Körper mit allem versorgen, was er braucht. Das ganzheitliche System des Ayurveda berücksichtigt dabei nicht nur die Bedürfnisse des Körpers, sondern bringt Seele, Geist und Körper in Einklang.

So sind Bewegung durch Yoga und eine gesunde Ernährung zwei Partner, die Hand in Hand gehen. Um die gewünschte Harmonie zu erreichen, werden die drei Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha, die bei jedem Menschen verschieden ausgeprägt sind, miteinander neu verbunden. Sie sollen harmonisch ausgeglichen sein. Bestimmte Ayurveda Rezepte sollen dazu beitragen, die Balance zwischen diesen Lebensenergien wiederherzustellen.

Ist ein Gleichgewicht zwischen Vata, Pitta und Kapha bereits erreicht worden, soll dieses möglichst gehalten werden. Die ayurvedische Ernährung setzt aber nicht auf komplizierte Gerichte, die aus Zutaten bestehen, die auf dem Markt nur schwer verfügbar sind. Vielmehr sind es gängige Lebensmittel, die neu kombiniert und in bestimmten Mengen verwendet werden. Ingwer, Zitrone und Hirse finden sich in vielen Ayurveda Rezepten, sie sind nahrhaft, schmackhaft und gut bekömmlich.

Die Ayurveda Rezepte sind aber nicht nur leicht zuzubereiten und unglaublich lecker, sondern sie eröffnen durch immer neue Kombinationsmöglichkeiten auch stetig neue Geschmackserlebnisse. Der Gaumen wird hier wahrlich verwöhnt, lernt er doch Geschmackskombinationen kennen, die so noch nicht da gewesen sind. Sogar bekennende Fleischesser werden dank der ayurvedischen Ernährung zum Vegetarier oder verzichten überwiegend auf Fleisch, denn der Körper bekommt mit den vegetarischen und veganen Rezepten alles, was er braucht.

Viele Rezepte sind auch für Laktoseintolerante und für Menschen, die kein Gluten vertragen bzw. meiden wollen, geeignet. Beispiele für solche Ayurveda Rezepte sind die veganen Gemüsenuggets oder auch das Kitchari mit Gemüse.

Video: Ayurveda in Deutschland | Therapeuten im Taunus

Gesundheitsprobleme schon vorher erkennen

Viele Menschen kennen das: Sie fühlen sich nicht recht wohl, sind aber auch nicht wirklich krank. Der Schulmediziner kann nichts feststellen und so heißt es, abwarten und schauen, ob sich eine Erkrankung entwickelt. Gute Ayurveda-Therapeuten erkennen aber bereits zu diesem Zeitpunkt, dass etwas nicht stimmt.

Sie sehen einfach anhand verschiedener Anzeichen, dass es Gesundheitsprobleme gibt und können damit schneller handeln. Viele Krankheiten können damit sogar vermieden werden, zumindest sind die Ayurveda-Anhänger davon überzeugt. Klar ist, dass ein im Vorfeld erkanntes gesundheitliches Defizit direkt ausgeglichen werden kann und sich nicht weiter ausweitet.

Der Ayurveda-Therapeut setzt bei seiner Diagnose unter anderem auf die Beobachtung dieser Anzeichen:

  • Hauttonus
  • Färbung der Haut
  • Zustand der Augen
  • Aussehen der Zunge

In der ayurvedischen Fachwelt wird dies als „Antlitz- und Zungendiagnostik“ bezeichnet. Für eine Diagnose braucht es aber weitere Aussagen unter anderem zum Schlaf- und Essverhalten. Der Therapeut kann dann die sogenannten Doshas, also die Lebensenergien zuordnen. Meist dominieren ein oder zwei Doshas, der Rest ist weniger gut ausgeprägt. Dieses Ungleichgewicht soll dann ausgeglichen werden, was über die Ernährung ganz einfach möglich ist.

Ayurveda Rezepte für jeden Tag

Der Therapeut wird versuchen, eine individuelle Ernährungsweise zu finden, nach der die Gesundheit des Betreffenden gefördert werden kann. Dabei beginnen die ersten Maßnahmen sogar schon vor dem Frühstück! Direkt nach dem Aufwachen ist der Körper damit beschäftigt, Giftstoffe und Schlacken weiter abzubauen. Wer jetzt ein Glas mit Zitronenwasser (lauwarmes Wasser hoher Qualität gemischt mit dem Saft einer halben Zitrone) trinkt, unterstützt den Körper dabei, schädliche Stoffe auszuschwemmen und bereitet ihn auf das kommende Frühstück bzw. die baldige Nahrungsaufnahme vor.

Video: Kartoffelpfanne – ayurvedisch zubereitet [Rezept] – Vegan

Zum Frühstück und zu den Hauptmahlzeiten: Ayurveda Rezepte ohne langes Kochen

Nicht jeder möchte lange in der Küche stehen und kochen. Doch fast jeder möchte sich gesund ernähren! Die Ayurveda Rezepte berücksichtigen das und sorgen dafür, dass der Körper mit allen Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird. Das Besondere ist, dass die Rezepte stets durch Hülsen- und Körnerfrüchte dominiert werden. Ein Beispiel für das Frühstück: Man nehme Getreideflocken, Samen und Nüsse, mische dazu frische Früchte und gebe indische Gewürze wie Ingwer, Safran, Kurkuma oder Kardamom hinzu.

Wer kein Gluten verträgt, kann dabei auf Buchweizen oder Amaranth setzen, auch Quinoa besticht durch seine positiven Eigenschaften. Ein Tipp: Zu Quinoa-Bällchen einfach mal Falafel-Bällchen und gegrilltes Gemüse kombinieren! Schon ergibt sich eine wirklich leckere Hauptmahlzeit.

Eine weitere Kochidee, die den Regeln der ayurvedischen Ernährung folgt, sieht Grünkernküchlein vor, zu denen Kartoffelsalat kombiniert wird. Die Frikadellen sind vollwertig und können durch Paprika, Karotten und Sellerie ergänzt werden.

Der Kartoffelsalat ist ein wunderbarer Begleiter zu kalten und warmen Speisen und lässt sich gut vorbereiten. Veganer verwenden hier vegane Mayonnaise, auch sie müssen nicht auf die Leckerei verzichten. Wer zum Essen einen Salat möchte: Blattsalate werden mit Nussöl oder einem Dressing angerichtet und liefern viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Nicht jeder möchte lange in der Küche stehen und kochen. Doch fast jeder möchte sich gesund ernähren! Die Ayurveda Rezepte berücksichtigen das und sorgen dafür, dass der Körper mit allen Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird.  ( Foto: Adobe Stock -  yakovlevadaria  )

Nicht jeder möchte lange in der Küche stehen und kochen. Doch fast jeder möchte sich gesund ernähren! Die Ayurveda Rezepte berücksichtigen das und sorgen dafür, dass der Körper mit allen Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird. ( Foto: Adobe Stock – yakovlevadaria )

 

Auch Süßes gehört dazu

Das Kochen steht auf der einen Seite, auf der anderen das Essen und Genießen. Natürlich gehört zu Letzterem auch, dass süße Speisen auf den Tisch kommen, was sogar ganz im Sinne der indischen Gesundheitslehre ist. Denn nach dieser sollen bei einer Mahlzeit immer alle Geschmacksrichtungen bedient werden: sauer, süß, salzig, bitter, scharf und herb.

Ein erfrischender Melonen-Lassi, ein leckerer Reispudding oder eine süße Joghurtcreme kommt da gerade recht! Interessant ist, dass diese Speisen oft nicht als Dessert, sondern als Vorspeise gereicht werden. Der Hintergrund ist, dass vor dem Essen die Verdauungssäfte am stärksten wirken und somit auch Zucker und schwere Speisen leichter verdaut werden können.

Neben den leichten Leckereien und Süßigkeiten werden auch gern verschiedene Backwaren vor dem eigentlichen Essen gereicht. Ein veganer Käsekuchen oder einige Kekse sind ausreichend, um wieder genug Energie für den restlichen Tag zu haben. Wer danach noch ein indisches Gericht nach typischen Ayurveda Rezepten folgen lässt, tut seinem Körper in jedem Fall etwas Gutes.

Das Kochen steht auf der einen Seite, auf der anderen das Essen und Genießen. Natürlich gehört zu Letzterem auch, dass süße Speisen auf den Tisch kommen, was sogar ganz im Sinne der indischen Gesundheitslehre ist. ( Foto: Adobe Stock -  alex9500 )

Das Kochen steht auf der einen Seite, auf der anderen das Essen und Genießen. Natürlich gehört zu Letzterem auch, dass süße Speisen auf den Tisch kommen, was sogar ganz im Sinne der indischen Gesundheitslehre ist. ( Foto: Adobe Stock – alex9500 )

 

Letzte Tipps: Was gehört unbedingt dazu?

Ein paar Dinge gehören zu allen Ayurveda Rezepten dazu und dürfen aus geschmacklichen und gesundheitlichen Gründen nicht fehlen:

  • Ayurvedische Kräuter

    Die Ayurveda-Apotheken gibt es Universal-Kräuter-Präparate, die für die meisten Menschen passend sind. Das Präparat ist unter dem Namen Triphala bekannt und wird auch als Dreifrucht bezeichnet.

  • Getränke

    Angeblich wird das Verdauungsfeuer eingeschränkt, wenn zu den Mahlzeiten getrunken wird. Daher sollten Getränke bitte erst nach dem Essen genossen werden. Kaffee und Tee sollten eher selten getrunken werden, Wasser hingegen lieber ein wenig öfter. Wichtig ist, dass die Getränke nie kalt, sondern besser lauwarm sind.

  • Früchte

    Diese sollten immer für sich allein gegessen werden. Eine Kombination ist nur bei verschiedenen Rezepten erwünscht, ansonsten können auch sie dazu beitragen, dass nicht alles wie gewünscht verdaut wird. Außerdem wirken die positiven Inhaltsstoffe der Früchte angeblich besser, wenn sie ohne weitere Beigaben in den Körper gelangen.

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