TU München präsentiert sich auf der Fachmesse drinktec 2009

31.08.2009 | München
Biertrinker freuen sich auf das Münchner Oktoberfest, Bierbrauer und andere Kenner der Getränkebranche freuen sich auf die drinktec 2009.

Die nur alle vier Jahre stattfindende Fachmesse für Getränke- und Liquid Food-Technologie startet bereits eine Woche vor der Wiesn: Die Technische Universität München (TUM) ist dort mit zwei attraktiven Messeständen vertreten - und lädt Besucher, Studieninteressierte und Journalisten herzlich ein, sich über aktuelle Forschungsprojekte und Studienmöglichkeiten der TUM im Bereich Getränkewissenschaften und -logistik an ihren Standorten Weihenstephan und Garching zu informieren.

Ein einzigartiges Zentrum der Getränkewissenschaften - dies wollen Weihenstephaner Wissenschaftler, Studienberater und Studierende der TU München auf der drinktec 2009 präsentieren. Vom 14. bis 19. September zeigen die spezialisierten Fachbereiche der TUM an einem über 150 Quadratmeter großen Stand ihre Kompetenzen und Innovationen bei Getränken und Flüssiglebensmitteln - über alle Prozessstufen der Produktion hinweg. Gleichzeitig stellt die TUM ihre aktuellen Studiengänge im Getränkebereich vor und präsentiert zusammen mit der Stadt Freising und dem "Verband ehemaliger Weihenstephaner der Brauerabteilung e. V." den Campus Weihenstephan als lebenswerten Studienort. Kommen Sie uns besuchen: Am Münchner Messegelände in Halle A4, Stand 335, täglich zwischen 9 und 18 Uhr.

Faszinierende Ausstellungsobjekte zeigen, woran die TUM-Forscher in Weihenstephan aktuell arbeiten: Getränketechnologen demonstrieren mit einer neuen Brauanlage, wie Bier heute mit modernster Automatisierungstechnik hergestellt wird. Daneben werden die Forscher an einer Hightech-Schanktheke spezielle Biere ausschenken, die die neuesten Erkenntnisse der TU München zu Brautechnologie, Geschmacksstabilität und Bierinhaltsstoffen sinnlich erlebbar machen. Außerdem werfen die Brauingenieure einen Blick in die Zukunft: Sie präsentieren ein laufendes Forschungsprojekt zur Energieeffizienz, das in wenigen Jahren eine Brauerei ohne Dampfkessel möglich machen könnte.

Verfahrenstechniker zeigen unter anderem eine Membranfiltrationsanlage für Milch und neue Verfahren zur Mikroverkapselung funktioneller Lebensmittelinhaltsstoffe. Die TUM-Experten beleuchten aber auch Abfüll- und Verpackungsfragen: Sie stellen etwa funktionelle Getränkeverpackungen und modernste Anlagentechnik vor, präsentieren eine Flasche, an deren Innenwand kaum noch Ketchup- oder Senfreste hängen bleiben, und zeigen ein neu entwickeltes Sensorsystem, das Abfüll- und Verpackungsanlagen in Zukunft leiser und effizienter macht. Auch eine neu entwickelte Computersoftware für die Schwachstellenanalyse beim Getränkeabfüllen wird vorgeführt.

Gleichzeitig informieren die Weihenstephaner Getränkewissenschaftler der TUM über Wissenstransfer in die Praxis und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Industrie und TU München. Für Studieninteressierte werden Informationen über alle TUM-Studiengänge im Getränkebereich (Brauwesen und Getränketechnologie, Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel sowie Bioprozesstechnik) bereitstehen. Die Brauer-Alumni und die Stadt Freising, zu welcher Weihenstephan gehört, werden den grünen Campus zudem als attraktiven Ort für Studium und Forschung vorstellen.

Auch in der Messehalle 2 ist die TUM mit einem Stand vertreten: Hier präsentiert sich das RFID-Anwenderzentrum der Technischen Universität München. Die in Garching ansässigen Forscher zeigen dort ihre Lösung für ein Dauerproblem der Getränkelogistik - die Verfolgung von Warenpaletten innerhalb der Distributionskette. Bisher müssen Gabelstaplerfahrer absteigen, um abzulesen wohin sie eine Getränkepalette fahren sollen. Mit dem "RFID-gestützten Palettenumschlag" haben TUM-Techniker eine Lösung entwickelt, die RFID-Antennen direkt in die Zinken des Gabelstaplers zu integrieren: Ist eine Palette per Funkchip gekennzeichnet, so wird sie automatisch ausgelesen - und der Fahrer weiß schnell und sicher, wohin damit.

Messebesucher und Journalisten können sich am Stand des RFID-Anwenderzentrums davon überzeugen, dass es funktioniert: Die Forscher der TU München werden ihr Projekt "Gabelzinkenantenne" in Halle A2, Stand 419, regelmäßig in Live-Demonstrationen präsentieren. Daneben werden Garchinger Wissenschaftler Forschungsprojekte präsentieren, die auch in der Getränkebranche eingesetzt werden können - zum Beispiel verschiedene Anwendungen der Radiofrequenz-Identifikation, die Abbildung von Logistikprozessen sowie Materialflusssimulationen.

Quelle: Pressemeldung Technische Universität München

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