BASF auf der Drinktec 2009 in München

03.09.2009 | Ludwigshafen
Von hellem Gelb über sattes Orange bis hin zu leuchtendem Rot: Das Farbspektrum von Limonaden, Fruchtsäften, sowie Sport- und Erfrischungsgetränken aller Art in den Supermarktregalen ist groß. Doch nicht nur die Farbgebung von Getränken trägt zur Kauf-entscheidung des Verbrauchers bei, auch gesunde Zusätze liegen voll im Trend.

Ihre umfassende Kompetenz auf diesem Gebiet zeigt die BASF auf der Drinktec 2009 in München vom 14. bis 19. September am Stand 335 in Halle B1.

Sie bietet ihren Kunden aus der Getränkeindustrie mehr als 20 verschiedene Getränkeinhalts-stoffe, die nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit von Verbrauchern leisten, sondern auch für eine ansprechende Farbe sorgen: Gesunde Vitamine und Carotinoide in Säften und Limonaden unterstützen eine ausgewogene und gesunde Ernährung, Carotinoide verleihen Getränken darüber hinaus die gewünschte Farbe. Ihren Kunden aus der Brauindustrie bietet die BASF Filtrierhilfsstoffe, die Bier klar und stabil machen.

Brillante Farben und hohe Stabilität dank Lucarotin und LycoVit der BASF

Leuchtendes Zitronengelb trotz Lagerung unter Neonlicht im Supermarktregal? Die Stabilität der Farbe von Getränken hängt von verschiedenen Parametern ab: von der Lichteinwirkung, von der Temperatur, von den Wechselwirkungen der Inhaltsstoffe untereinander, vom Grad der Homogenisierung und vom pH-Wert. Im Vergleich zu färbenden Lebensmitteln wie beispielsweise Rote Beete und natürlichen Farbstoffen wie Curcumin oder künstlichen Azofarbstoffen sind natur-identische Carotinoide der BASF wesentlich stabiler. Sie sind außerdem unabhängig vom pH-Wert des Mediums und vom Homogenisierungsgrad. Die Ausbildung von Wasserkrägen oder Ringen am Flaschenhals sowie Ablagerungen von festen Inhaltsstoffen (so genannte Sedimentation) am Flaschenboden lässt sich mit den BASF-Produkten ebenfalls verhindern. Auch am Hals von transparenten PET-Flaschen setzt sich leicht Farbstoff ab. Solche unerwünschten Verfärbungen lassen sich nur mit hohem Energie- und Zeitaufwand und damit auch erhöhten Kosten vor dem Wiederbefüllen entfernen. Die Lösung des Problems: Die äußerst stabilen Carotinoid-Formulierungen der BASF verhindern diesen so genannten Staining-Effekt zuverlässig. Sie erfordern keine spezielle Vorbehandlung von Kunststoffflaschen und auch in vielen Fällen keine Modifizierung der Getränkerezeptur zum Beispiel mit Hilfe von Hydrokolloiden. Weitere Vorteile von Carotinoiden der BASF: Die industrielle Herstellung garantiert eine hohe und vor allem gleichbleibende Produktqualität. Als Antioxidanz schützen sie das Getränk, reagieren nicht mit Vitamin C und haben kaum Auswirkungen auf den Geschmack. Die BASF bietet zwei verschiedene Carotinoide: Betacarotin (Lucarotin") und neuerdings auch Lykopin (LycoVit"), das im April 2009 in der Europäischen Union (EU) als Novel Food (neuartiges Lebensmittel) zugelassen wurde. Die Zulassung für LycoVit" in der EU als Farbstoff wird in Kürze erwartet.

Ungetrübter Biergenuss trotz Lagerung

Verbraucher schätzen klare und reine Getränkespezialitäten, Klärungs- und Trennverfahren sind im Herstellungsprozess daher wesentlich. Bier enthält Proteine und Polyphenole, die durch Malz und Hopfen eingetragen werden. Sie bilden, abhängig von der Konzentration, nach kurzer Zeit Komplexe, die zu Trübungen führen und den Geschmack verändern. Filtrationshilfsmittel wie das innovative Crosspure" der BASF, das als Ersatz für Kieselgur eingesetzt werden kann, klärt nicht nur Bier während der Produktion, sondern entfernt auch in einem Schritt trübungsaktive Polyphenole, die im fertigen Bier zur nachträglichen, unerwünschten Trübung führen. Damit ermöglicht Crosspure eine komfortable, wirtschaftliche 2-in-1-Lösung. Die Filtration mit Crosspure ist eine umweltfreundliche Alternative zum Einsatz von Kieselgur, denn Crosspure ist kontinuierlich regenerierbar und in bestehenden Filtrationsanlagen verwendbar. Nach der Filtration wird das unlösliche Crosspure wieder vollständig vom Bier abgetrennt.

Universelle Formulierungen der BASF machen Kunden der Lebensmittelbranche flexibler

Flexibel einsetzbar und daher besonders wirtschaftlich: Die BASF bietet ihren Kunden Vitamin- und Betacarotin-Formulierungen, die in allen Regionen der Welt zugelassen sind. Die Universal Formulas der BASF helfen internationalen Lebensmittelproduzenten dabei, die Vermarktung ihrer Produkte in verschiedenen Regionen zu vereinfachen und gleichzeitig an die jeweiligen regionalen Marktanforderungen anzupassen. In Getränken, Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln sind die BASF-Formulierungen für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie Betacarotin und das wasserlösliche Vitamin B12 weltweit und damit flexibel einsetzbar. Kennzeichnungen wie zum Beispiel halal, koscher, vegetarisch etc. gelten für die gesamte Palette der Universal Formulas und müssen nicht je nach Region unterschiedlich ausgewiesen werden. Ein weiterer Vorteil: Die Inhaltsstoffe der Universal Formula-Produkte sind überregional akzeptiert, was zu einer flexibleren Austauschbarkeit bei lokalen und regionalen Produktengpässen führt und die Komplexität in der Lieferkette reduziert. Der Kunde muss nicht mehr unterschiedliche Produkttypen für verschiedene Regionen vorhalten. Gerade in Zeiten weltweit schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen bietet die BASF ihren Kunden damit ein hohes Maß an Flexibilität und Unterstützung beim Kostenmanagement.

S.E.T. - Sicherheit und Rückverfolgbarkeit im Fokus

Speziell bei Nahrungsmitteln und Getränken möchten die Verbraucher genau wissen, was sie kaufen und was schließlich in ihrem Magen landet. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die Hersteller bei Sicherheit, Qualität, Rückverfolgbarkeit sowie der umweltgerechten Herstellung der einzelnen Produkte und Inhaltsstoffe. Ein Verfahren, das diese Aspekte transparent macht, bietet die BASF: Mit der S.E.T.-Initiative können Hersteller genau verfolgen, mit welchen Einsatzstoffen und unter welchen Umständen ein Produkt hergestellt wurde. S.E.T. steht für Sustainability, Eco-Efficiency und Traceability (Nachhaltigkeit, Ökoeffizienz, Rückverfolgbarkeit) und basiert auf GTNet" (Global Traceability Network), einer globalen Plattform, die in der Lebensmittelbranche dem gezielten Austausch von Produktinformationen dient. Über das GTNet wird Rückverfolgbarkeit für jeden Kunden transparent, d.h. Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette sind jederzeit und weltweit für Kunden einsehbar. Zusätzlich bietet die BASF zertifizierte Ökoeffizienz-Analysen, die den kompletten Lebensweg eines Produktes oder eines Herstellungsverfahrens analysieren. So wird zum Beispiel die Belastung der Umwelt auch durch Emissionen wie Kohlendioxid (CO2) durch die eingesetzten Produkte und deren Vorprodukte erfasst. Die Methode wird auch vom Öko-Institut in Freiburg angewendet. Bei S.E.T. wird dieses Prinzip auf Getränkeinhaltsstoffe übertragen und damit Nachhaltigkeit fassbar gemacht. Die im Rahmen der Ökoeffizienz-Analyse erhobenen Daten stehen Kunden bei Bedarf zur Verfügung. So können sie jederzeit genau nachvollziehen, ob und inwiefern auch die Einsatzstoffe, die sie bei der Herstellung ihrer Produkte verwenden, nachhaltig sind. Damit unterstützt die BASF ihre Kunden dabei, die wachsenden Ansprüche der Konsumenten an die Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln zu erfüllen.

Quelle: Pressemeldung BASF SE

Dieser Beitrag wurde bisher 128 mal gelesen.
(Rang 159 auf fit-ernaehren.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Warnung vor französischer Oliven- und Tomatenpaste

09.09.2011 | In Frankreich sind mehrere Personen an Botulismus erkrankt

weiter in Warnung vor französischer Oliven- ...

Manchmal mehr Schwein als Geflügel

306 mal gelesen. Rang 5 auf fit-ernaehren.de.

15.06.2011 | Bei jeder vierten Geflügelwurst steht "Geflügel", "Pute" oder "Truthahn" auf dem Etikett, tatsächlich ist aber...

weiter in Manchmal mehr Schwein als Geflügel ...

Tee-Genuss "made in Afrika": Mit Kenia-Tee die Sinne auf die Reise schicken

28.04.2011 | Weiße Strände und schneebedeckte Gipfel, rote Elefanten und Schwarzer Tee. es ist seine Vielfalt, die Kenia zu...

weiter in Tee-Genuss "made in Afrika": Mit ...

Cremig. Cremiger. Cremio!

31.03.2011 | Latte Macchiato, Milchkaffee oder Cappuccino sind ohne Milchschaum undenkbar. Längst hat der cremige, weiße...

weiter in Cremig. Cremiger. Cremio! ...



Aktuelles

Warnung vor französischer Oliven- und Tomatenpaste

In Frankreich sind mehrere Personen an Botulismus erkrankt

weiter ...

Neuigkeiten

Nutella- Etikett kann Verbraucher in die Irre führen

Die Vitamin- und Nährwertangaben sind auf dem Nutella-Glas...

weiter ...

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt im Januar...

weiter ...

Weitere Themen

Das Auge isst auch fit mit

Das Auge isst mit - Dieses geflügelte Wort steht für das...

weiter ...

Archiv

Neue blend a dent Super Haftcremes Complete: Jetzt dreimal so gut

Was schon "Super" war, ist seit August nun noch besser: Die...

weiter ...

Power fürs Leben

Lebensmittelwirtschaft engagiert sich auf der Grünen Woche...

weiter ...